Haus­not­ruf

24 Stun­den Rufbereitschaft

War­um ein Hausnotrufgerät?

Ein Haus­not­ruf­ge­rät dient dazu, Men­schen, ins­be­son­de­re älte­re oder gesund­heit­lich ein­ge­schränk­te Per­so­nen, in Not­fäl­len schnell Hil­fe zu rufen. Es ermög­licht dem Nut­zer, z.B.  im Fal­le eines Stur­zes, eines medi­zi­ni­schen Not­falls oder ande­rer Situa­tio­nen, in denen Unter­stüt­zung benö­tigt wird, mit einem Ansprech­part­ner, z.B. einer Pfle­ge­fach­kraft des ambu­lan­ten Pfle­ge­diens­tes, in Kon­takt zu treten.

Ein Haus­not­ruf­ge­rät bie­tet Sicher­heit und ein höhe­res Maß an Selbst­stän­dig­keit im Alltag.

Grün­de für einen Hausnotruf:

Sicher­heit und schnel­le Hilfe

  • Sofor­ti­ge Ver­bin­dung zu einer Not­ruf­zen­tra­le bzw. zum 24 Stun­den Bereit­schafts­dienst von Mobilé z.B. bei Sturz, Unwohl­sein oder Gefahr

  • 24-Stun­den-Erreich­bar­keit – auch nachts, am Wochen­en­de und an Feiertagen

  • Schnel­le­re Alar­mie­rung von Ret­tungs­dienst, Ange­hö­ri­gen oder Pflegekräften

Unter­stüt­zung für allein­le­ben­de Personen

  • Beson­ders wich­tig, wenn Senio­ren oder Pfle­ge­be­dürf­ti­ge allei­ne wohnen

  • Sicher­heit, falls kei­ne regel­mä­ßi­gen per­sön­li­chen Kon­tak­te bestehen

Ent­las­tung der Angehörigen

  • Ange­hö­ri­ge wis­sen, dass im Not­fall Hil­fe durch Pfle­ge­fach­per­so­nal mit medi­zi­ni­scher und pfle­ge­ri­scher Kom­pe­tenz gewähr­leis­tet ist

  • Weni­ger Sor­ge, wenn man nicht stän­dig vor Ort sein kann

Medi­zi­ni­sche und pfle­ge­ri­sche Sicher­heit durch exami­nier­te Pflegefachkräfte 

  • Sinn­voll vor allem bei erhöh­tem Sturz­ri­si­ko, Herz-Kreis­lauf-pro­ble­men oder ande­ren Erkrankungen

  • Ein­satz auch bei Demenz oder Orientierungsschwierigkeiten

  • Fach­ge­rech­te Erst­ein­schät­zung von Sym­pto­men und Vital­wer­ten zur geziel­ten Ein­gren­zung mög­li­cher Krankkeitsbilder

Zugang zum Schlüssel 

  • Mobilé ver­wahrt einen Schlüs­sel im Schlüs­sel­tre­sor, um im Not­fall die Woh­nung / das Haus zu öffnen

  • Ver­mei­dung von Schä­den durch Polizei/Feuerwehr beim Öffnen

Inte­gra­ti­on in die Ver­sor­ung durch Mobilé

  • Unkom­pli­zier­te Anschluss­ver­sor­gung bei Ver­än­de­run­gen im Rah­men des Pfle­ge- oder Bertreuungsbedarfs
  • Haus­not­ruf als Teil des indi­vi­du­el­len Pfle­ge- und Betreuungsbedarfs

  • Kur­ze Wege, Mit­ar­bei­ten­de woh­nen im Wohn­ort bzw. wohnortsnah
  • Bei einer Not­ruf­aus­lö­sung wer­den Pfle­ge­fach­kräf­te aus der bestehen­den pfle­ge­ri­schen Ver­sor­gung ein­ge­setzt. Die­se ken­nen i.d.R. die räum­li­chen Gege­ben­hei­ten, sind mit dem indi­vi­du­el­len Pfle­ge­be­darf ver­traut oder haben Zugriff auf die Pati­en­ten­ak­te sowie die pfle­ge­ri­sche Doku­men­ta­ti­on. Dadurch kann im Ernst­fall schnel­ler und ziel­ge­rich­te­ter gehan­delt werden.
  • Mobilé koor­di­niert Tech­nik, Instal­la­ti­on und Ein­wei­sung und ist Ansprech­part­ner bei Problemen

  • Die Orga­ni­sa­ti­on und Antrag­stel­lung über­nimmt Mobilé

Das Not­ruf­ge­rät

In Koope­ra­ti­on mit VITAKT Haus­not­ruf bie­tet Mobilé eine durch­gän­gi­ge Not­ruf­be­reit­schaft an. Vitakt stellt die not­wen­di­gen Gerä­te bereit und hält die tele­fo­ni­sche Hil­fe­ver­mitt­lung über die Not­ruf­zen­tra­le vor. Mobilé instal­liert das Haus­not­ge­rät in der Häus­lich­keit und erklärt den Umgang mit die­sem (Der Anschluss- und Ein­rich­tungs­ser­vice durch Mobilé ist kostenlos).

 

Kos­ten­über­nah­me des Hausnotrufgerätes

Ab Pfle­ge­grad I wird die Gebühr in Höhe von monat­lich 25,50 EUR für das Haus­not­ruf­ge­rät nach Antrag­stel­lung in der Regel von der Pfle­ge­kas­se über­nom­men. Wir hel­fen bzw. über­neh­men die Antragsstellung.

 

Kos­ten für die 24 Stun­den Ruf­be­reit­schaft durch Mobilé

Die Kos­ten für die 24-Stun­den-Ruf­be­reit­schaft sowie die anfal­len­den Ein­satz­kos­ten wer­den in der Regel nicht von der Pfle­ge­ver­si­che­rung über­nom­men. Für die 24-Stun­den-Ruf­be­reit­schaft durch Mobilé fal­len monat­lich 36,50 EUR an.

Beim Aus­lö­sen des Not­ru­fes wird von der Haus­not­ruf­zen­tra­le die exami­nier­te Pfle­ge­fach­kraft von Mobilé direkt ange­ru­fen, die die von uns ver­sorg­te Per­son unver­züg­lich auf­sucht und Hil­fe­stel­lung gibt. Unse­re Pfle­ge­fach­kräf­te ver­schaf­fen sich schnell einen Über­blick über die Not­si­tua­ti­on, kön­nen ggfl. Ers­te Hil­fe leis­ten, bei einem Sturz durch siche­res Han­deln auf­hel­fen. Auch klei­ne­re Ver­let­zun­gen kön­nen fach­ge­recht ver­sorgt wer­den. Die Pfle­ge­fach­kräf­te ent­schei­den, ob ein Arzt kon­tak­tiert oder ein Kran­ken­haus­auf­ent­halt orga­ni­siert wer­den muss. Sie stel­len Kon­takt zu Ange­hö­ri­gen her. Die Pfle­ge­fach­kräf­te füh­ren eine pfle­ge­fach­li­che Ein­schät­zung der Gesamt­si­tua­ti­on durch.

 

Kos­ten für die Not­ruf­ver­fol­gung durch eine exami­nier­te Pflegefachkraft

Im Fal­le eines Not­ru­fes und dem damit ver­bun­de­nen Aus­rü­cken unse­rer dienst­ha­ben­den Pfle­ge­fach­kraft ent­ste­hen Kos­ten von 79,00 € je ange­fan­ge­ne Stun­de. An- und Abfahrt sind ent­hal­ten. In der Zeit von 22:00 Uhr – 06:00 Uhr, an Wochen­en­den und an Fei­er­ta­gen fällt ein Zuschlag in Höhe von 20,00 € je ange­fan­ge­ne Stun­de an.

Auch bei Fehl­alarm (z.B. dem ver­se­hent­li­chen Aus­lö­sen des Not­ru­fes über das Haus­not­ruf­ge­rät fällt die­se Gebühr an, sofern ein Kon­takt mit der dienst­ha­ben­den Pfle­ge­fach­kraft durch die Not­ruf­zen­tra­le her­ge­stellt wurde.

Die Rech­nungs­le­gung erfolgt im Fol­ge­mo­nat der Leistungserbringung.

 

Rege­lung zur Not­ruf­ver­fol­gung von exter­nen Notrufanbietern

Die Benen­nung von Mobilé als Not­ruf- oder Ein­satz­kon­takt bei Dritt­an­bie­tern von Haus­not­ruf­sys­te­men (z. B. DRK Haus­not­ruf) mit eige­ner Not­ruf­ver­fol­gung ist aus­drück­lich untersagt.

Erfolgt ent­ge­gen die­ser Rege­lung eine Hin­ter­le­gung von Mobilé als 24 Stun­den Not­ruf­kon­takt bei einem exter­nen Haus­not­ruf­an­bie­ter und wird der Pfle­ge­dienst infol­ge des­sen alar­miert, ist der Not­ruf­teil­neh­mer zur Zah­lung der gemäß aktu­el­ler Leis­tungs- und Ent­gelt­lis­te gül­ti­gen Gebüh­ren für die Ruf­be­reit­schaft sowie die Ein­satz­kos­ten rück­wir­kend ver­pflich­tet. Die­se Gebüh­ren wer­den mit Alar­mie­rung fäl­lig, unab­hän­gig vom tat­säch­li­chen Pfle­ge­be­darf oder der Einsatznotwendigkeit.


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