Aus­bil­dung

Nach­wuchs­för­de­rung ist erklär­tes Ver­eins­ziel

Aus­bil­dung zum Alten­pfle­ger / Alten­pfle­ge­rin

Alten­pfle­ge­rIn ist ein Beruf mit Zukunft, davon ist man bei Mobilé e.V. über­zeugt. Somit wird die Rol­le als Aus­bil­dungs­be­trieb sehr ernst genom­men und kon­ti­nu­ier­lich der Nach­wuchs geför­dert.

Vier Aus­zu­bil­den­de ler­nen der­zeit bei Mobilé mit sei­nen viel­fäl­ti­gen Betreu­ungs­diens­ten. „Das Berufs­bild der Alten­pfle­ge­rIn muss sich den Erfor­der­nis­sen der Zukunft anpas­sen“. Das bedeu­te, fle­xi­bel auf die indi­vi­du­el­len Bedürf­nis­se der Men­schen ein­zu­ge­hen.

Kom­mu­ni­ka­ti­on, Kör­per­pfle­ge, haus­wirt­schaft­li­che Tätig­kei­ten und die Beglei­tung im All­tag sind maß­ge­schnei­dert. Die Ein­rich­tung an der Johan­ni­ter­stra­ße betreibt neben dem ambu­lan­ten Pfle­ge­dienst ein Tages­pfle­ge­haus, eine Wohn­an­la­ge Betreu­tes Woh­nen und ist enga­giert im Wohn­haus für Demen­zi­ell erkrank­te Men­schen.

Tim Schei­pers gra­tu­lier­te zur bestehen­den Prü­fung und hies die neu­en Aus­zu­bil­de­nen will­kom­men.


Fak­ten zur Aus­bil­dung

Durch das neue Alten­pfle­ge­ge­setz ist die Aus­bil­dung in allen Bun­des­län­dern ein­heit­lich. Dadurch wird die Attrak­ti­vi­tät und Signal­wir­kung ver­stärkt. Bei der Aus­bil­dung als Alten­pfle­ge­rIn han­delt es sich um eine schu­li­sche Berufs­aus­bil­dung mit einem gleich­wer­ti­gen prak­ti­schen Anteil in Alten­pfle­ge­ein­rich­tun­gen. Der Trä­ger der prak­ti­schen Aus­bil­dung hat nach dem Alten­pfle­ge­ge­setz, die Schü­le­rIn­nen für die gesam­te Dau­er der Aus­bil­dung ein­zu­stel­len un eine ange­mes­se­ne Aus­bil­dungs­ver­gü­tung zu zah­len.

Der theo­re­ti­sche / schu­li­sche Unter­richt fin­det an einem Fach­se­mi­nar nach Aus­wahl des Aus­zu­bil­de­nen statt. Die Aus­bil­dung in Teil­zeit­form (30 Wochen­stun­den) dau­ert vier Jah­re, in Voll­zeit­form (38,5 Stun­den) drei Jah­re. Mobilé arbei­tet mit der Aka­de­mie für Pfle­ge und Gesund­heit in Müns­ter, dem ESTA Bil­dungs­werk Ems­det­ten sowie mit dem Cari­tas Fach­se­mi­nar Rhei­ne zusam­men.

Die Ent­schei­dung Alten­pfle­ge­rIn­nen auzu­bil­den kann vor­wie­gend als posi­tiv bewer­tet wer­den, denn jun­ge Erwach­se­ne berei­chern das Team. Sie betrach­ten die Tätig­keit aus einem ande­ren Blick­win­kel und machen Vor­schlä­ge, stel­len Fra­gen und  haben neue Ide­en. Durch ihre Anlei­tung reflek­tie­ren die Kol­le­gIn­nen ihre Tätig­kei­ten – rou­ti­nier­tes Han­deln wird wie­der­ge­spie­gelt. Eine Ent­las­tung des Teams in der zwei­ten Hälf­te der Aus­bil­dung wird erreicht. Das Berufs­bild hat durch die qua­li­fi­zier­te und anspruchs­vol­le Aus­bil­dung neu­er Kol­le­gIn­nen Zukunft. Jeder Aus­zu­bil­den­de ist eine wich­ti­ge Inves­ti­ti­on für die nächs­ten Jah­re.

Der Nach­teil für den Trä­ger ist, dass sie nicht voll ein­setz­bar sind und beglei­tet wer­den müs­sen. Sie kos­ten Geld. Die Anlei­tungs­kos­ten müs­sen ein­kal­ku­liert wer­den (ca. vier Stun­den pro Schü­ler im Monat). Die Aus­bil­dung des Anlei­ters muss finan­ziert wer­den.



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