Qua­li­tät

Qua­li­tät in der Wohn­ge­mein­schaft

Grund­sät­ze zur Qua­li­täts­si­che­rung bei Mobi­lé

Das Leit­bild und die Arbeit­struk­tu­ren bei Mobi­lé e.V. spie­geln eine fla­che Hier­ar­chie mit einem hohen Mit­ge­stal­tungs­grad der Mit­ar­bei­te­rIn­nen aber auch der Man­dan­ten, Gäs­te, Bewoh­ne­rIn­nen und deren Ange­hö­ri­ge und Betreu­er wider.

Die Pro­zess­ori­en­tie­rung zu einer inten­si­ven Zusam­men­ar­beit aller Arbeits­be­rei­che, das Gefühl der gemein­sa­men Ver­ant­wor­tung, der gemein­sa­men Ziel­fin­dung und Ziel­um­set­zung muss immer wie­der trans­pa­rent gemacht und trans­por­tiert wer­den. Dies ist ein hoher Anspruch.

Gemein­sam muss immer wie­der trai­niert wer­den, Pro­zes­se zu Ende zu den­ken, die kon­kre­ten Schrit­te zu pla­nen, umzu­set­zen und bewusst Hal­te­punk­te zu set­zen, an denen reflek­tiert, dis­ku­tiert, kri­ti­siert, kon­kre­ti­siert wird, um somit wie­der neue Schrit­te ein­zu­lei­ten oder auf gute Erfah­run­gen zu behar­ren und des­sen Grund­la­gen zu sta­bi­li­sie­ren. Einer die­ser Hal­te­punk­te ist die jähr­li­che Mit­glieds­ver­samm­lung im April. Auch die Jah­res­mit­ar­bei­ter­ge­sprä­che, die Ange­hö­ri­gen­aben­de, die vier­tel­jähr­li­chen Tref­fen des Ver­eins „beglei­te­tes Leben demenz­be­trof­fe­ner Men­schen“ sind Situa­tio­nen des Rück­blicks und der Neu­de­fi­ni­ti­on der nächs­ten Hand­lungs­schrit­te. Dabei ist es allen wich­tig, die geleis­te­te Arbeit der Ver­gan­gen­heit wert­zu­schät­zen und die bewähr­ten Struk­tu­ren zu erhal­ten, aber auch über den „Tel­ler­rand“ hin­aus zu schau­en, prü­fen, ob den Qua­li­täts­an­sprü­chen noch erfüllt wer­den, neue Her­aus­for­de­run­gen erken­nen und jun­ge Mit­ar­bei­te­rIn­nen Gestal­tungs­raum für neue Ansät­ze zu bie­ten.

In der Wohn­ge­mein­schaft und in der Tages­pfle­ge­ein­rich­tung spie­gelt die Pla­nung der betreuue­ri­schen Maß­nah­men und Pfle­ge­pla­nun­gen bei einem jedem Bewoh­ner bzw. Gast ein pro­zess­ori­en­tier­tes Vor­ge­hen wider. Die Mit­ar­bei­te­rIn­nen haben sich fach­lich bei der Struk­tu­rie­rung und Durch­pla­nung der Pfle­ge­pro­zes­se wei­ter­ent­wi­ckelt. Sie ver­schrift­li­chen dif­fe­ren­zier­ter und ver­ste­hen bes­ser, dass Pro­zes­se einen Anfang, aber auch ein Ende haben müs­sen.

Sie bezie­hen den Betrof­fe­nen und deren Ange­hö­ri­ge in den Pfle­ge­pro­zess ein, beschrei­ben die ande­ren Part­ner im Pfle­ge­ar­ran­ge­ment und brin­gen neue  pfle­ge­wis­sen­schaft­li­che Erkennt­nis­se in den Pfle­ge­pro­zess mit ein.

Mobi­lé ist für die Qua­li­tät der Leis­tun­gen, die er den Ver­si­cher­ten gegen­über erbringt, ver­ant­wort­lich.

All­ge­mei­ne Auf­ga­ben nach dem WTG (Wohn- und Teil­ha­be­ge­setzt) durch den Kreis Stein­furt

Nach dem WTG ist es Auf­ga­be der WTG-Behör­de, die Rech­te, die Inter­es­sen und Bedürf­nis­se der älte­ren oder pfle­ge­be­dürf­ti­gen Men­schen sowie der Men­schen mit Behin­de­rung zu schüt­zen. Dar­über hin­aus soll die WTG-Behör­de die ange­mes­se­ne Qua­li­tät der Betreu­ung und Pfle­ge in den Ein­rich­tun­gen sicher­stel­len.

Dabei rich­ten sich die Rege­lun­gen nicht nur an Ein­rich­tun­gen mit umfas­sen­dem Leis­tungs­an­ge­bot wie Alten- und Pfle­ge­ein­rich­tun­gen sowie Wohn­hei­me für Men­schen mit Behin­de­run­gen, son­dern gel­ten auch für Wohn­ge­mein­schaf­ten mit Betreu­ungs­leis­tun­gen, Ange­bo­te des Ser­vice­woh­nens, ambu­lan­te Diens­te und Gas­t­ein­rich­tun­gen.

Die WTG-Behör­de ist zen­tra­le Ansprech­part­ne­rin und Bera­te­rin für die Nut­ze­rin­nen und Nut­zer der Ange­bo­te, für Ange­hö­ri­ge und Betreue­rin­nen und Betreu­er, Bei­rä­te, Leis­tungs­an­bie­te­rin­nen und Leis­tungs­an­bie­ter, Beschäf­tig­te und ande­re Inter­es­sier­te.

Die Auf­ga­ben der WTG-Behör­de sind u. a. im Ein­zel­nen:

  • Bear­bei­tung von Beschwer­den und Hin­wei­sen
  • Bera­tung von Leis­tungs­an­bie­te­rin­nen und Leis­tungs­an­bie­tern bzgl. der Behe­bung von fest­ge­stell­ten Män­geln
  • Bera­tung von Leis­tungs­an­bie­te­rin­nen und Leis­tungs­an­bie­tern, die ein Ange­bot im Sin­ne des WTG errich­ten oder betrei­ben wol­len
  • Bera­tung zur Pfle­ge- und Betreu­ungs­qua­li­tät
  • Infor­ma­ti­on und Bera­tung zur Wohn­qua­li­tät, zur per­so­nel­len Aus­stat­tung, zur haus­wirt­schaft­li­chen Ver­sor­gung, zu den sozia­len Ange­bo­ten und zu den Mit­wir­kungs- und Mit­be­stim­mungs­rech­ten der Bei­rä­te

Die WTG-Behör­de als Ord­nungs­be­hör­de

Neben der Infor­ma­ti­ons- und Bera­tungs­tä­tig­keit hat die WTG-Behör­de ins­be­son­de­re die Auf­ga­be zu prü­fen, dass die gesetz­li­chen Anfor­de­run­gen an den Betrieb eines Wohn- und Betreu­ungs­an­ge­bo­tes erfüllt wer­den. Hier­zu nimmt sie nach einem lan­des­ein­heit­li­chen Rah­men­prüf­kata­log wie­der­keh­ren­de unan­ge­mel­de­te Prü­fun­gen in den Ange­bo­ten vor und kon­trol­liert u. a. die pfle­ge­ri­sche und sozia­le Betreu­ung der Nut­ze­rin­nen und Nut­zer, die bau­li­chen Gege­ben­hei­ten, die Per­so­nal­aus­stat­tung sowie die Mit­wir­kungs- und Mit­be­stim­mungs­rech­te.

Die WTG-Behör­de pflegt eine inten­si­ve Koope­ra­ti­on mit den Betei­lig­ten. Soll­ten im Rah­men ihrer Über­wa­chungs­maß­nah­men Män­gel fest­ge­stellt wer­den, wird zunächst im gemein­sa­men Dia­log ver­sucht, die­se zu klä­ren. Führt dies nicht zum gewünsch­ten Erfolg kann die WTG-Behör­de ord­nungs­recht­lich tätig wer­den.

Ergeb­nis­be­richt

Die Ver­öf­fent­li­chung der Ergeb­nis­be­rich­te der Prü­fun­gen ist gesetz­lich gere­gelt und fin­den Sie hier

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