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Di, 22.01.2019

Von mit­rei­ßend bis nach­denk­lich

Niko­la Mater­ne begeis­tert das Publi­kum mit Band

Jaz­zig-swin­gend unter­hiel­ten Niko­la Mater­ne und Band am Sonn­tag das Publi­kum des Mobi­lé-Neu­jahrs­kon­zer­tes im Kom­mu­ni­ka­ti­ons­zen­trum der Kreis­spar­kas­se. Vor 32 Jah­ren sie­del­te die gebür­tig aus Borg­horst stam­men­de Singer/Songwriterin nach Müns­ter über, ist aber auch heu­te noch in ihrer Hei­mat­stadt offen­bar gut bekannt. Alle 120 Kar­ten waren schnell ver­kauft.

Mit Peter Kräu­big am Kla­vIer, Frank Kon­rad am Bass und Udo Schrä­der am Schlag­zeug beglei­te­ten sie exzel­len­te Musi­ker. „Erst­ma­lig tritt Niko­la Mater­ne heu­te in Burg­stein­furt auf“, so Jen­ni­fer Möl­lers, mit Anke Bres­ler und Tim Schei­pers Geschäfts­füh­re­rin des Ver­eins Mobi­lé. Mit einem groo­vi­gen Instru­men­tal­stück, das vom ers­ten Moment an für gute Stim­mung sorg­te, star­te­te die For­ma­ti­on in den Nach­mit­tag. Dann ergriff Mater­ne das Mikro­fon und prä­sen­tier­te das Stück „My ship“ von Kurt Weill. Es wur­de für das 1941 am Broad­way urauf­ge­führ­te Musi­cal „Lady in the dark“ geschrie­ben.

Wenn man sich jeman­dem ver­spricht soll­te man auch beim ihm blei­ben, auch wenn es mal nicht so gut läuft“, dar­um geht es in dem Lied „Jah­res­zei­ten“. Dar­in heißt es: „Lass die Jah­res­zei­ten kom­men und gehn – und bleib bei mir“. „Ein biss­chen Dampf“ mach­te die Sän­ge­rin mit den latein­ame­ri­ka­ni­schen Sal­sa-Rhyth­men des Songs „Love for sale“. Ein schnel­les, mit­rei­ßen­des Stück zum Fin­ger­schnip­sen.

Mit „Moon River“ hat­te sie einen der ganz gro­ßen Klas­si­ker im Gepäck. Zum Hit wur­de das Lied, als Audrey Hepburn es in dem legen­dä­ren Film „Früh­stück bei Tif­fa­ny“ sang. Auch Mater­ne brach­te es in einer beein­dru­cken­den Ver­si­on mit jaz­zi­gen Zwi­schen­spie­len der Begleit­mu­si­ker auf die Büh­ne. 1962 wur­de der Kom­po­si­ti­on von Hen­ry Man­ci­ni mit dem Text von John­ny Mer­cer ein Oskar in der Kate­go­rie „bes­ter Film­song“ ver­lie­hen. Mit „Wie konn­te das pas­sie­ren“ sang Mater­ne eine Eigen­kom­po­si­ti­on, in der es um „Lebens­ab­schnitts­part­ner­schaf­ten“ geht. Bekann­ter­wei­se gelingt es heu­te vie­len Paa­ren nicht mehr, ein Leben lang zusam­men­zu­blei­ben. Bei jedem neu­en Lebens­ab­schnitts­ge­fähr­ten soll dann alles bes­ser wer­den.

Die Ur-Borg­horste­rin brach­te noch eine Rei­he wei­te­rer Lie­der mit, die alle ihren eige­nen Charme ent­fal­te­ten und beim Publi­kum gut anka­men.

 

Text: Rai­ner Nix (WN)


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